Irische Musik lernen - Sessions

Another thing I would advise those who are learning is to watch the pulse of a rhythm. […] And it’s only by listening to good players, by being in the company of good players that you really learn where that is. And if you are by yourself a lot you lose that. Seamus Ennis

Wer diese Serie liest, der/die hat vermutlich eine Vorstellung, was eine irische Musik Session ist und für die meisten ist ‚auf Session spielen‘ auch der Anreiz, diese Musik zu lernen. Falls jemand trotzdem eine Definition möchte: Meine geht so:
Eine (irische) Session ist ein informelles Treffen von Musikern, die zusammen miteinander und füreinander Musik machen. Oft in 'nem Pub. Es ist kein Auftritt, keine öffentliche Probe und kein ‚Jam‘.
Es gibt im Internet viel über Session-Etiquette auf irischen Sessions zu lesen und zu hören. Aber eigentlich ergibt sich das aus ‚miteinander‘ und ‚weder Auftritt noch Probe‘.
‚Kein Jam‘ braucht vielleicht noch eine Erklärung: Im Gegensatz zu einem Jam ist eine Irish trad Session spezifisch. Festgelegt. Bestimmt. Bestimmte Tunes, bestimmte Rhythmen, bestimmte Instrumente.
Sessions können unglaublich Spaß machen, sie können magisch sein – mit einer wortlosen, tiefen Verbindung zu den Mitmusikern. Sie können furchtbar emotional sein und entsprechend reagieren Leute manchmal heftiger als in anderen Situationen. Du kommst etwas später und alle Plätze sind besetzt? Du spielst einen neuen Tune und der kommt nicht so schön raus, wie zu Hause sondern stolpert immer schneller voran und DANN frotzelt jemand, Du hättest wohl Jagdwurst zum Frühstück gehabt? Jemand sagt Dir vor allen Anderen, Du würdest vorneweg spielen? Jemand sagt es Dir NICHT sondern schreibt drei Tage später, dass Du den ganzen Abend vorneweg gespielt hast? Sowas kann einen härter treffen als man denkt!
Und wenn's richtig gut läuft? Dann muss man nichts sagen. Dann wachen die Leute aus nem Tune auf wie aus einer Trance.

That's where heaven is – where music ends and silence begins. John B. Keane, The Bodhrán Makers

Sessionspieler sind schon ein eigenes Völkchen! Und doch ganz unterschiedlich… Der eine freut sich, regelmäßig seine soundsoviele Tunes in den bekannten Sets zu spielen und dazu ein Bierchen zu trinken. Der nächste sammelt Tunes wie manche Kinder Dinosurier – und jedesmal nur T-Rex und Triceratops rauszuholen wird als weit weniger befriedigend empfunden, als wenn jemand anderes auch den Diplodocus kennt!
Biergläser und Concertina und Banjo Einige Sessions außerhalb Irlands haben (oft schriftliche) ‚Regeln‘. An diesen Regeln kann man dann erahnen, was da schon mal schief gelaufen ist. Und fast immer steht da etwas zu Begleitinstrumenten wie Gitarre und Bodhrán drin. Deshalb nehme ich das Thema mal am Anfang:

Melody is king
Es ist bei irischer Musik üblicherweise NICHT so, dass Rhythmusinstrumente den Rhythmus und das Tempo VORLEGEN, an denen sich die Melodiepieler orientieren! (Auf Sessions – ein Bühnenprogramm ist etwas anderes.) Der Tune und was die Melodiespieler daraus machen geben das vor! Von daher sind Rhythmusinstrumente nichts anderes – keine extra ‚Rhythmusgruppe‘. Entsprechend müssen die Spieler die Tunes ebenfalls kennen, nicht nur die Tunetpyen wie Jigs und Reels.

Harmonieinstrumente funktionieren auch etwas anders in irischer Musik. In Popmusik werden Lieder üblicherweise mit Akkorden ausgestattet. Die gehören dazu. Bei irischen Tunes ist das nicht so. Da hat man viel mehr Freiraum. Und damit wird schon klar, warum in ausformulierten Sessionregeln Begleitinstrumente wie Gitarren auf eine pro Session begrenzt werden bzw eine gute Absprache zwischen den Gitarristen erwartet wird: Es muss zusammen passen bzw sich ergänzen.
Oft sind die Tunes simpel und man kann mit ein paar Lagerfeuerakkorden und nem simplen Schema begleiten. Dann wiederum scheinen manche Tunes simpel und man crasht mit dem einfachen Schema!
Da braucht man ein wirklich gutes Ohr und muss sich in die Musik eingehört haben. Empfehlenswert ist es, die ‚üblichen‘ Tunes auf der Session soweit zu lernen, dass man sie zumindest im Kopf summen kann. Bzw. weiß, welche Akkorde da von der Melodie ‚vorgeschlagen‘ werden und wie der Tune ‚läuft‘ und welche Akkordfolge gut zum Charakter des Tunes passt.
Und dann – Tadah! – dann muss man sie eigentlich nur noch an den ersten Tönen erkennen, die Tunes! Man braucht wirklich gute Ohren!
(Auf manchen Session wird beim Tunewechsel die Tonart angesagt. Kann helfen, muss nicht. Nur weil jemand G-Dur ansagt, muss ein reingeschmetterter G-Dur Akkord am Anfang des Tunes noch lange keinen gelungenen Tunewechsel bedeuten!)

Oh und was gar nicht dazugehört sind ‚zweite Stimmen‘! Bei Liedern, Walzern und anderen langsamen Stücken kann das gut passen. Nicht bei Tunes! Ne Oktave rauf oder runter gehen, double stops auf Geige oder Banjo: Sowas passt! Aber wenn jemand beispielsweise eine Tin Whistle in der Hand hat und sich erinnert, wie im Blockflötenunterricht Harmonien geübt wurden: Tu es nicht! Zumindest nicht, ohne zu fragen.

‚Begleitinstrumente müssen sich an den Melodiespielern orientieren und dürfen bloß nicht stören!‘ ‚Melody is king‘, ‚bloß keine zweiten Stimmen improvisieren‘,…
Klingt fast schon eingebildet! „Nä näh nähnähne! Ich bin Melodiespieler. ICH bin König!“
Tja: Mit großer Macht kommt große Verantwortung! Diese Musik ist so rhythmisch, manchmal fast schon perkussiv, dass es für Begleitinstumente anspruchsvoll ist, da hinein zu passen. Bedeutet: Die Melodiespieler müssen das auch machen! Lieber mal nen falschen Ton als schlechten Rhythmus!

Vielleicht sollte man sagen: Tunes are King! oder besser: Tunes are Queen!

Play to make the others sound good!
Das ist natürlich ein Ideal. Wenn jeder macht, dass die anderen super klingen, dann ist es einfach traumhaft! Das bedeutet mitnichten, dass man erst dann mitmachen kann, wenn man so gut ist wie der Beste oder wenn man auf die Musik der anderen noch ‚was draufsetzen‘ kann. Erst recht bedeutet es nicht, dass man als ‚besserer Musiker‘ (nach Selbsteinschätzung!) einfach mal ein Set übernimmt und ‚richtig‘ spielt! Sehr wohl bedeutet es, dass der ‚bessere‘ Musiker einen anderen an die Hand nimmt, wenn der stolpert oder auch mal ‚einfängt‘, wenn der Tune versehentlich mit ihm wegrennt.
Wer ein Set anfängt bestimmt, was wie gepielt wird. Welche Tunes, wie oft, wie schnell, hüpfig oder geradeaus, treibend wie eine Dampflok oder tänzelnd wie ein Schmetterling… Wenn die anderen das erkennen und mitmachen, dann wird es super!

Als Session-Anfänger muss man erstmal lernen, überhaupt anderswo als zu Hause zu spielen und das auch noch vor Zuhörern. Auch dafür sind Sessions da. Die meisten. Wenn man irgendwo neu ist macht es Sinn, zu sagen, dass man noch Anfänger ist und zu fragen, ob man sich dazusetzen und zuhören darf und mitspielen, wenn man Tunes kann. Wenn man dann so gar nix vom Repertoire kann, wird man oft ermuntert, selber was anzufangen. Der große Moment! Man sollte ein Set parat haben. (Besser zwei. Tunes werden üblicherweise nicht ein zweites Mal gespielt und wenn einer ‚weg‘ ist, braucht man einen Plan B.)
Egal was und egal wie furchtbar man vor lauter Aufregung spielt: Wenn die anderen das kennen, werden sie mitspielen und den Neuling unterstützen. Play to make the others sound good.
Super, wenn man danach denkt: Ei gucke! Das war ja gar nicht schlecht! Ich kann ja doch schon was! ABER: Das ist kein Freifahrtschein, jetzt gleich noch was anzufangen und dann noch was. Vielleicht hat man einen furchtbar abgedroschenen Tune gespielt, der den anderen eigentlich schon zu den Ohren rauskommt, aber weil sie sich über enthusiastische Neulinge freuen, haben sie einen an die Hand genommen und da durchgetragen. Das machen sie sicher auch gerne wieder. Aber nicht gleich danach. Genauso kann man es als Neuling verkacken, wenn man viel ‚besser‘ ist, als die meisten anderen. Vielleicht mit Bühnenerfahrung mit irischer Musik. Da wird man sicher auch aufgefordert, was zu spielen und wenn das ein beeindruckendes Set cooler Tunes ist die keiner kennt, bekommt man Komplimente und Anerkennung.
Aber keinen Freifahrtschein für einen Solo-Abend.
‚Besser‘ ist vor allem erstmal ‚anders‘ und ein super Musiker zu sein, der mit allerlei Raffinessen aufwarten kann, macht einen nicht automatisch zu einem guten Session-Musiker. Erst recht nicht in jeder Session!

Es ist ein Miteinander. Mit einer Gruppe, die jedes Mal etwas anders ist, die sich vielleicht überhaupt erst mal finden muss oder die schon gut eingespielt ist und in der man selber der Neuling ist.
Was man da können muss: Zuhören! Zuhören, während man selber spielt. Und eingehen auf das, was man hört. Es ist ein musikalisches Gespräch und das muss man in der Fremdsprache ‚irische Musik‘ erst mal lernen. Und jede Session hat ihren eigenen Dialekt und ihre eigenen Sitten und Bräuche.
Ich finde den Sprachvergleich da sehr gut. Schwätz mal mit nem Bauern in West Kerry über seine Schafe – da nützt das gar nicht so viel, dass Du nen Hochschulabschluss in Anglistik hast oder auf der Bühne schon mal den Hamlet im Original gespielt hast.

Aber mit Interesse für die Themen des Anderen und mit gespitzten Ohren kann das sehr cool sein!
Das ist tatsächlich etwas, was in Irland auffällt: Die haben Bock auf Geschichten! Die wollen von Touristen was hören und haben Spaß dran, zu erzählen. Leg pulling und Bären aufbinden ist Volkssport. Diskutieren auch. Ich hab das nie erlebt, dass sich die Leute im Pub einig waren. War einer für den Neubau der Straße, war der andere dagegen. Hab ich am nächsten Tag den Befürworter im Pub getroffen und was Positives dazu gesagt, hat er sofort die andere Seite vertreten! Nicht, um zu widersprechen als Selbstzweck! Aus Spaß an der Diskussion, am Gespräch! Und sicher auch als kleiner Wettkampf, wer überzeugender ist.
Die Musik ist kein Wettkampf, aber der Spaß am Gespräch ist da! Und geht in die Tiefe. Ich glaube ja, diese kleinen Variationen und die Verzierungen gehen in die Richtung. Man spielt EINEN Tune. Zusammen. Und dann wirft einer diesen offbeat roll rein oder diesen coolen Lauf. Und im nächsten Durchlauf treffen sich Blicke, die sagen: Los! Nochmal! Und dann machen das beide!

Und damit bin ich bei dem, was so richtig toll ist an Sessions:

Magie
So mancher wird schon auf der ersten Session angefixt. Irgendwas liegt da in der Luft. Und irgendwann, wenn man schon einige Sessions mitgespielt hat und wenn alles passt: Dann kommt ein magic moment. Und dann noch einer. Das ist ein wenig wie eine spirituelle Reise. Kann man nicht buchen. Das ist eine Entwicklung und die braucht Zeit und Fähigkeiten, die man sich erarbeiten muss.
DER magische Moment und eine echte Erleuchtung war für mich auf einer Session in Radebeul. Ganz kleine Runde. Maids of Mount Cisco. Und plötzlich war es nicht mehr so, als ob wir den Tune spielen. Der Tune saß da auf dem Tisch. Zwischen uns. Und hat uns mitspielen lassen. Oder hat uns gespielt. Voll abgefahren. Voll mystisch. Ich weiß noch genau, wie wir uns nachher angeguckt haben. „Wuah! Hast du auch gerade…?“

Oder man ist in einer anderen Stadt und spielt mit fremden Leuten und ist denen plötzlich ganz nah.
Oder man hängt nen Tune dran, den man da noch nie drangehängt hat und der auch nicht auf ner bekannten CD dahinter kommt und die anderen Musikern sind ab Ton eins dabei. Magie!
Oder die ganze Sessiongruppe spielt den falschen B-Teil, ohne es zu merken. Was meist in einem großen Crash endet, weil man es dann doch merkt und ohne Absprache weder so weiter machen, noch auf den richtigen Teil wechseln kann.

Wissenschaft
Die Wissenschaft hat festgestellt; Die Gehirne von Musikern synchronisieren sich beim Zusammenspiel! Coole Sache!
Dazu muss man nur sich selber UND den anderen zuhören. Schon mal vorweg hören, was als nächstes kommt. Erahnen, was die anderen machen (werden). Um rauszukriegen, wie DAS gehen kann, haben Forscher Musiker ins MRT gesteckt und spielen lassen. Da hat man gesehen, dass sich bei erfahreneren Musikern viel in der rechten Hirnhälfte abspielt. Die Hemisphären sind kaum verbunden und verarbeiten die Welt ganz anders. Links ist nacheinander. Ursache und Wirkung. Was war gestern? Warum? Was bedeutet das für Morgen? Wieso, weshalb, warum? Rechts denkt in Bildern. Die rechte Hemisphäre lernt kinästetisch durch Bewegungen unseres Körpers und Informationen kommen zeitgleich von allen Sinnesorganen. Wie fühlt sich JETZT an? Wie riecht es? Wie schmeckt es? Wie klingt es? Sie ist im Hier und Jetzt. Immer. Das bedeutet nicht, dass die rechte Gehirnhälfte alles sofort löscht. Es ist nur alles JETZT.
Eine Hirnforscherin sagte mal, man könne sich die linke Hälfte als seriellen Prozessor vorstellen und die rechte als parallelen.
Wenn man sich nicht entscheiden kann, soll man eine Münze werfen. In dem Moment, in dem man das Ergebnis sieht, ist man froh oder enttäuscht (oder es ist wirklich egal). Da weiß man, was das Unterbewusstsein gerne hätte! Und das hat nen Haufen Daten, die man nur mit solchen Tricks abrufen kann.
Auf diesen Daten beruht auch die Entscheidung, jetzt genau DIESEN Tunes dranzuspielen. Hätte man ein Brainstorming mit anschließender Diskussionsrunde zum nächsten Tune gemacht, wäre man ziemlich sicher nicht bei diesem Tune gelandet. Vielleicht hätte man sich auch verstritten… Im kollektiven Session(unter)bewusstsein dagegen kann so eine Frage ganz schnell einstimmig beantwortet werden!
Viele der Tipps in dieser Serie laufen darauf hinaus, die Musik (auch) in die rechte Gehirnhälfte zu bekommen: Kopfhörer auf und so tun, als wäre es der eigene Swing. Wie fühlt es sich an, so zu spielen? Körperlich mitgrooven. Ganze Phrasen als Block im ‚Muskelgedächtnis‘ ablegen. Visualisierungen wie die, den Tune aus dem Instrument herauszulassen. Die Luftsäulen unter den Fingern spüren. Mit dem eigenen Herzschlag spielen.

Session Tunes
Während make the others sound good sowohl ein Grundsatz als auch ein hehres Ziel ist und man auf magische Momente und synchronisierte Hirnwellen hofft, ist ein viel banaleres (und sehr wichtiges) Ziel, überhaupt erstmal was zusammen zu spielen!
Es geht schon auch darum, dass möglichst viele der Musiker möglichste viele Tunes spielen. Manche Sessions haben Tunelisten. Wir haben hier auch eine auf der Seite, aber ich bin da gar nicht so ein Fan von. Wenn ich was von der Liste spiele und Du kannst das nicht: Dein Problem! Ich mag es lieber wenn man sich merkt, was andere spielen. Wenn man gemeinsam, zusammen spielt – wenn man zuhört während man spielt: Dann ist das gar nicht sooo schwer. Je größer die Session und je seltener sie ist, desto schwieriger ist es, aber sich ne handvoll Tunes zu merken, die (fast) alle spielen, gehört halt dazu!
Neue Tunes einführen ist auch wichtig. Die spielt man dann halt alleine und hängt vielleicht was dran, was mehr Leute spielen. Wenn der neue Tune gefällt, wird ihn jemand lernen.
Die supercoolen party pieces machen ordentlich Spaß und sind Herausforderungen, an denen man wächst. Für eine Session braucht man aber vor allem Repertoire, das viele spielen. „Ich spiele Euch mal was vor, was ich von ner CD gelernt habe. Ich spiel's auf ner Eb Whistle, um es noch ein wenig exklusiver zu machen. Dauert nur 15 Minuten.“ Kann man MAL machen. Wenn es gut war und die Session-Kumpel Spaß dran haben, dann werden sie danach fragen. Das jedes mal wieder zu spielen, weil es ja so gut gefallen hat, ist keine so gute Idee. Das bringt mich zum nächsten Thema:

Fettnäpfe
Jede Session ist anders, aber es gibt ein paar universelle Fettnäpfe:

  • Man schleicht sich als Fremder nicht an eine Irish trad Session an, zückt ein Saxophon und spielt ‚Harmonien‘!
  • Man nimmt sich nicht ungefragt irgendwessen Instrument. Auch dann nicht, wenn derjenige gerade auf'm Klo ist.
  • Man setzt sich nicht auf den Platz von jemandem, der gerade auf dem Klo oder an der Bar ist!

Das mit den Sitzplätzen ist eh so eine Sache. Die Stammbesetzung einer Session hat häufig auch Stammplätze. Da macht man sich als Neuling keine Freunde, wenn man sich da einfach hinsetzt. Und da geht es nicht darum, dass jemand der König oder die Königin der Session ist und auf den Thron besteht! Wer Verantwortung übernimmt für die Session (z.B. wer die Kneipe überredet hat, die Session zu beherbergen, wer zuverlässig kommt, wer dafür sorgt, dass sich die Musiker wohlfühlen, etc. pp.) der/die hat nicht nur einen Platz verdient sondern BRAUCHT auch einen guten Platz, um die anderen gut klingen zu lassen!
Ganz blöd wird es, wenn der Platz nicht reicht. Es fühlt sich einfach schlecht an, wenn man nicht mehr reinpasst. Noch schlimmer, wenn es allen egal zu sein scheint und ganz fies, wenn Leute sich breit machen und noch ein ganzes Stück zusammenrücken könnten!
Also: Achtet darauf, ob noch jemand kommt, rückt zusammen, tauscht die Stühle wenn Ihr auf einem Stuhl mit Armlehnen spielen könnt und jemand anderes nicht. (Mit Fiddle geht das leichter als mit Pipes). Und wenn's ganz doof kommt, dann muss man sich abwechseln.
Wenn Ihr Anfänger seid mit kleinem Repertoire und das schon gespielt habt: Guckt Euch um, ob Ihr mit jemandem Plätze tauschen könnt, der am Rand sitzt oder steht.

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Veröffentlicht von Irina - September 4, 2025
Kategorie: Tipps-und-Tricks